Das sonnig-warme Wetter Anfang März sorgte auch in der Schulgemeinschaft für gute Laune: Endlich Frühling! Aber woher weiß man das eigentlich?
Meteorologen definieren immer den 1. März als Beginn des Frühlings. Das hat praktische Gründe, denn Klimadaten lassen sich besser statistisch erfassen und vergleichen, wenn der Frühling exakt auf die Monate März, April und Mai aufgeteilt wird.
Astronomisch oder kalendarisch haben wir jedoch noch Winter. Erst am 20. März findet in diesem Jahr die Tagundnachtgleiche statt − anschließend sind die Tage wieder länger als die Nächte.
Daneben gibt es noch den phänologischen Frühling, der sich am Entwicklungsstand verschiedener Pflanzen orientiert. Er kann in den verschiedenen Landstrichen Deutschlands zu unterschiedlichen Zeiten beginnen. Und um es noch etwas komplizierter zu machen, wird hierbei außerdem nach Vorfrühling, Erstfrühling und Vollfrühling unterschieden. In welcher Phase wir uns gerade befinden, können wir an den sogenannten Zeigerpflanzen ablesen.
- Vorfrühling: Schneeglöckchen und Haselblüte ✔️
- Erstfrühling: Forsythienblüte ✔️
- Vollfrühling: Apfelblüte − noch nicht zu sehen!
Dem phänologischen Frühling auf der Spur, durchwanderte die dritte Klasse den nahegelegenen Niederhofener Forst, den suchenden Blick auf Waldboden und Bachufer gerichtet. Welche Pflanzen und Tiere ließen sich dort entdecken? Einige Pflanzenteile wurden zwecks geplanter Untersuchungen im Sachunterricht gesammelt.













































